22.04.2026

Handwerk trifft Zukunft: KI im Fokus beim 26. Handwerkerfrühstück in Offenbach

Handwerk und KI? Bereichern einander. Das hat das 26. Handwerkerfrühstück der Kreishandwerkerschaft Stadt und Kreis Offenbach gezeigt. Die Veranstaltung bringt Menschen zusammen und nimmt aktuelle Themen der Branche in den Fokus. Rund 100 Persönlichkeiten aus Handwerk und Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nutzten das Event, um sich zu informieren und auszutauschen.

Digitalisierung ist Gegenwart – nicht Zukunft

Professor Dr.-Ing. Giuseppe Strina vom Lehrstuhl „Dienstleistungsentwicklung in kleinen und mittleren Unternehmen und im Handwerk“ von der Universität Siegen gab Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigte Anwendungsbeispiele, die für kleine und mittlere Betriebe relevant sind. Deutlich wurde: Digitalisierung ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern bewährtes Werkzeug, das Arbeitsprozesse effizienter macht und Fachkräfte entlasten kann.

 

Unterstützung statt Ersatz

KI und digitale Transformation seien „echte Hebel“ fürs Handwerk, bestätigte Stefan Ehinger, Arbeitgeber-Vizepräsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, „nicht als Ersatz für Menschen, sondern als Unterstützung und Werkzeug, das uns stärker macht“. Wie auch kleine und mittlere Betriebe das im Alltag umsetzen können? „Einfach mal anfangen“, rät Ehinger. Überlegen: Wo wiederholen sich Prozesse? Wo lässt sich Zeit sparen? Wo kann man Abläufe automatisieren? Die Handwerkskammer unterstütze mit Beratung durch ihre Expertinnen und Experten.

 

Bildung als Basis der Fachkräftesicherung

Die Herausforderungen für Betriebe seien groß, unterstrich Dennis Kern, Kreishandwerksmeister Stadt und Kreis Offenbach am Main. Bildung sei die starke Basis in Sachen Fachkräfte- und Zukunftssicherung. Das Handwerk bleibe auch in Zukunft „Rückgrat der Gesellschaft“: Es lege einen wesentlichen Grundstein für Wohlstand und Entwicklung von Städten und Gemeinden, schaffe unverzichtbare Infrastruktur und garantiere Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort.

 

Identität wahren

Die Frage sei: Wie viel Digitalisierung wollen wir und wie gestalten wir sie, gab Thomas Lippold, stellvertretender Kreishandwerksmeister, zu bedenken. Der Mensch, Erfahrung und Vertrauen machten im Handwerk den entscheidenden Unterschied. Wer es schaffe, Digitalisierung klug einzusetzen und gleichzeitig seine Identität zu wahren, „wird in Zukunft stark bleiben“.

Das Angebot der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main

Sie haben Fragen, wir die Antworten!

Betriebsberatung

Sie wollen Ihren Betrieb digitaler machen? Und freuen sich über Unterstützung? Unsere Expertinnen und Experten geben Ihnen wertvolle Tipps.

Mehr dazu

Up-to-date bleiben

Webinar-Newsletter

Viel Interesse, wenig Zeit? Investieren Sie zwei Stunden am Abend – flexibel überall, wo Sie sich gerade aufhalten. Entdecken Sie unsere kostenfreien Webinare und bleiben Sie mit dem Newsletter über alle Termine informiert.

Zur Anmeldung